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Die antike Stadt Buchara, Usbekistan Reisen

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Abenteuer in Buchara

Nach einem kurzen zweitägigen Abenteuer in Chiwa, Usbekistan (100+ Fotos), nahm ich ein Taxi für eine 6-stündige Fahrt in die Stadt Buchara, Usbekistan.

Die Kosten für das 6-stündige Taxi? Gerade einmal 50 USD. Es war eine schnelle Fahrt, besonders wenn man damit beschäftigt ist, Bücher, Nachrichten und andere Artikel auf dem Handy zu lesen (man schaltet quasi ab).

6-stündige Taxifahrt von Chiwa nach Buchara, Usbekistan
6-stündige Taxifahrt von Chiwa nach Buchara, Usbekistan

Während es in Chiwa tagsüber -1Celsius war, war es in Buchara mit etwa 2-5Celsius nur geringfügig wärmer. Sich warm einzupacken und herumzulaufen, war also der beste Weg, um warm zu bleiben.

Buchara, Usbekistan Video-Review

Die antike Stadt Buchara

Die Geschichte von Buchara reicht etwa 2500 Jahre zurück, beginnend mit den ersten Siedlungen der Arier.

Ab 600 v. Chr. war es eine bedeutende Stadt im Perserreich, doch schließlich stürzte eine Turkvölker-Bevölkerung die Einheimischen.

Im 9. und 10. Jahrhundert eroberte das Samanidenreich (ein iranisch-islamisches Reich) die Stadt, und Buchara wurde zur intellektuellen Hauptstadt der islamischen Welt.

Im Jahr 1220 zerstörte Dschingis Khan die gesamte Stadt und ließ nur ein Minarett und eine Mauer eines Mausoleums intakt.

Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wurde Buchara Teil des Khanats Buchara (Königreich).

Schließlich führte das „Great Game“ zwischen dem russischen und dem britischen Empire dazu, dass Russland die Kontrolle über Buchara (sowie Chiwa und andere usbekische Regionen) übernahm (1830–1895).

Bis 1917 hatten die Kommunisten-Sowjets das Russische Kaiserreich gestürzt.

Im Jahr 1920 fiel eine gut ausgebildete sowjetische Armee in Buchara ein, nahm die Stadt ein und integrierte Buchara (sowie Chiwa, Taschkent, Samarkand usw.) schließlich in die Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik.

Bis 1991 wurde Buchara in die neu gegründete Republik Usbekistan eingegliedert.

Laut der staatlichen Volkszählung sind über 80 % der Bevölkerung als „Usbeken“ registriert, doch die Mehrheit der Bevölkerung spricht „Tadschikisch“.

Schließlich ließen sich zur Römerzeit zahlreiche Juden in Buchara nieder und entwickelten ihren eigenen Dialekt namens „Buchori“ (eine Variante des Tadschikischen).

Doch aufgrund ständiger, massiver Misshandlungen und Verfolgungen ging die Bevölkerungszahl allmählich zurück.

Von 1925 bis zum Jahr 2000 war das Judentum (wie alle anderen Formen der Religionsausübung) in Usbekistan abgeschafft. Die meisten Juden, die Buchara zu diesem Zeitpunkt verließen, landeten in Israel und den USA.

Fazit

Buchara ist eine der vier Städte, die ich für einen Besuch in Usbekistan empfehle: Taschkent, Chiwa, Buchara und Samarkand. Alle vier waren Zentren an der alten Seidenstraße und bieten viel Geschichte zum Aufsaugen sowie alte Gebäude zum Bewundern und Nachdenken.

Obwohl Chiwa immer noch meine Lieblingsstadt zum Umherwandern in Usbekistan war, hat auch Buchara seinen Charme. Ich empfehle wirklich, das Essen zu probieren.

Wie dem auch sei, nach Buchara nahm ich ein Taxi für eine 4-stündige Fahrt nach Samarkand, meiner letzten Station für Abenteuer in Usbekistan.

Danke fürs Lesen!

— Leo

Written by

Leonidas K.

Seit 2010 ist Leonidas ein herausragender Webentwickler und ein großartiger Experte für digitales Marketing. Er ist Autor mehrerer faszinierender Fallstudien im digitalen Marketing, insbesondere im Bereich Pay-Per-Call-Marketing. Lesen Sie unbedingt die Fallstudien, um Ihr Leben deutlich zu verbessern!

4 Comments

  1. Robert Smaus ·

    Great photos, but what are all the above ground pipes for in the various alleyways?

    1. Leonidas K. ·

      Hey Robert, it’s a very very old city that wasn’t taken care of properly during the soviet union. Even now, there isn’t much emphasis on repairing this town, which allows it to maintain a ruin-like feel (whether for good or bad).

  2. Shavkat ·

    Nice man! thank you for this photos !
    p.s im from in Bukhara 🙂

    1. Leonidas K. ·

      You are most welcome Shavkat, great little city 🙂

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